Das Leben und so

Friedhof der Kuscheltiere

DER NACHFOLGENDE BEITRAG IST FÜR KINDER UND JUGENDLICHE UNTER 16 JAHREN NICHT GEEIGNET. ER ENTHÄLT ANSCHAULICHE BESCHREIBUNGEN BRUTALER KUSCHELTIERMORDE UND ERSCHRECKENDES BILDMATERIAL. EMOTIONAL INSTABILE PERSONEN UND MENSCHEN, DIE KEINE FÜLLWATTE SEHEN KÖNNEN, SOLLTEN VON DER LEKTÜRE ABSTAND NEHMEN. IHR WURDET GEWARNT.

Der größte und unheimlichste Schrecken ist, wenn dir Vertrautes plötzlich fremd ist. Wenn der, den du zu kennen glaubtest, seine dunkle Seite offenbart. Wenn dein bester Freund zum Mörder wird. Wenn du plötzlich Angst vor deinem eigenen Hund hast.

Er beginnt mit den Ohren. Fein säuberlich trennt er sie vom Kopf ab. Eine gerade Linie, wie mit einem Lineal gezogen, jeder Biss präzise gesetzt.

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Präzisionsarbeit.
Danach kommen die Augen. Sorgfältig werden sie aus den Höhlen gebissen. Energisches Reißen, wenn ein Auge sich weigert, seinen angestammten Platz zu verlassen. Zurück bleiben blinde Höhlen und einsame Augäpfel, die blicklos starrend über den Boden rollen.

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Blicklos.
Nun widmet er sich der Nase. Rasiermesserscharfe Zähne entfernen sie restlos aus dem Gesicht. Sofern man die mit klaffenden Löchern versehene Kraterlandschaft noch als Gesicht bezeichnen kann.

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Gesichtslos.
Es folgt die Enthauptung. Gerne würde ich behaupten, dass es wenigstens schnell geht, aber das wäre gelogen. Das Trennen von Kopf und Rumpf ist Millimeterarbeit, durchgeführt mit kalter Genauigkeit und schrecklicher Geduld.

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Kopflos.
Schließlich reißt er die Eingeweide heraus. Er verteilt die Innereien großflächig über den Boden. Nach getaner Arbeit erlischt sein Interesse und er wendet sich gleichgültig anderen Dingen zu.

Was mich am meisten schockiert, sind nicht die Morde selbst. Es ist die mathematische Präzision, die erschreckende Effizienz seines Vorgehens. Denn dies zeigt: Wir haben es hier nicht emotionsgesteuerten Affekthandlungen zu tun. Der Hund ist ein eiskalter Profi.

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Eiskalt.
Einst habe ich hier geschrieben, mein Hund sei ungefährlich. Diese Aussage muss ich nun korrigieren. Mein Hund ist für Lebewesen ungefährlich. Als Kuscheltier aber sollte man ihm nicht in die Quere kommen. Und als Socken… Aber das ist noch mal eine andere Geschichte.

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Besiegt.

11 Comments

  • Socke- nHalterin

    Was für ein Segen, dass Socke ihr Spielzeug pfleglich behandelt und ich mir die Gedanken über die Art des Zerlegens gar nicht machen muss. Socke ist für jedes Kuscheltier ungefährlich. ;o)

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

  • Isabella

    Wer mehrere Serienmörder dieser Art beherbergt hat, den schocken die Bilder nicht mehr … es ist doch erstaunlich, wie man solcher Gewalt gegenüber abstumpft. Wir haben früher oft versucht die armen Opfer durch Notoperationen am Leben zu erhalten … aber zum einen ist es nicht immer sinnvoll machbar und zum anderen werden sie dann ja nur weiter gefoltert.
    Wobei die Augen bei uns (meisten) verschont werden – aber Ohren, Nase und Innereien werden auch hier verteilt.

    Liebe Grüße von einer Leidensgenossin,
    Isabella mit Cara und Shadow

    • Schätersky und Frauchen

      Gleich mehrere, du Ärmste, kein Wunder, dass du schon abgestumpft bist. Notoperationen habe ich nie versucht. Ein einigermaßen schneller Tod ist das Beste, worauf Kuscheltiere bei uns hoffen können…

      Liebe Grüße,
      Nora mit Mia und Kalle

  • Carolin mit Sherlock

    Präzise ja, aber langsam niemals. Fünf Minuten dauerte der grausame Mord unseres Lämmchens. Posthum habe ich es Hannibal getauft: Hannibal, das schweigende Lamm.

  • Menschin

    Tiffi ist kein eiskalter Killer, sondern ein Nervositätsmörder. Das ist vielleicht noch schlimmer. Schließlich vertraut ihr bester Hunde-Freund ihr seine geliebten und umsorgten Kuscheltiere an und ist jedes mal überrascht, wenn sie diese durchlöchert, weil wir Menschen aus ihrer Sicht zu lange weg geblieben sind.
    Auch ihre eigenen Kuscheltiere müssen darunter leiden. Sie stehen ihr als schmusige Freunde und Spielgefährten zur Seite und dann, ohne Vorwarnung verlieren sie ein Ohr oder ihnen wird die Nase durchlöchert, weil ich vergessen habe Tiffi einen Beruhigungsziemer zu geben, bevor ich das Haus verlasse.

    Grüße,
    Karen mit Tiffi

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