Das Leben und so

März in Kürze

Zwölftelblick:

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Gute Tat des Monats: Netten Hund vor Kalle beschützt. Kalle vor weniger nettem Hund beschützt. Eigentlich nicht wirklich gute Taten, sondern selbstverständlich. Mir fällt aber nichts Besseres ein. Komisch, für die böse Tat weiß ich immer sofort etwas, bei der guten muss ich meistens länger überlegen…

Böse Tat des Monats: Ohne die Hunde weg gewesen. Schon wieder. Kalle, der die Aufbruchsstimmung registriert, an mir klebt, sich riesig freut, dass ich ihn mitnehme. Dann setze ich ihn bei meiner Mutter ab und fahre ohne ihn weiter. Der Blick, mit dem er mir nachschaut. Furchtbar schlechtes Gewissen. Natürlich fühlt er sich wohl bei meiner Mutter. Aber er mag es gar nicht, dass seine Klientin ohne ihn auf Mission geht.

Rätsel des Monats: Warum hat der Tag eigentlich nicht mehr Stunden?

Erkenntnis des Monats: Manchmal reagiert sie nicht, wenn man sie anspricht. Manchmal wacht sie nicht auf, wenn wir spazieren gehen wollen. Ich habe Mühe, sie zu wecken. Manchmal bleibt sie trotzdem lieber liegen. Mia wird alt. Es macht mich traurig.

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Dummheit des Monats: Einmal nicht aufgepasst. Kalle beim Füttern versehentlich freigegeben, nachdem er sich heimlich einen Schritt von der Stelle, an der er warten sollte, weg bewegt hat. Hatte er seit Jahren nicht mehr versucht. Nun diskutiert er jeden Abend mit mir um diesen Schritt. Testet, ob ich merke, wenn er sich bewegt. Abend für Abend schicke ich ihn zurück und versuche, Geduld zu haben. Schließlich glaubt er, unser Leben hänge von meiner Kompetenz ab. (Gut, dass es das nicht wirklich tut, sonst wären wir sicher schon mehrfach gestorben.) Wie könnte ich es auch schaffen, uns vor mörderischen Joggern zu schützen, wenn ich nicht einmal den Überblick über die korrekte Futterwartestelle behalten kann?

Verrücktheit des Monats: Die drei Stufen des Wahnsinns:

  1. Mit dem Hund reden.
  2. Mit dem Kaninchen reden.
  3. Mit der Spinne reden.

Ich beim Putzen: „Keine Angst, ich möchte dir nichts tun. Schau mal, dein Netz ist doch ganz verstaubt, damit fängst du doch gar nicht mehr gut. Ich mache es weg und du baust dir ein schönes neues, ja?“

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Begegnung des Monats: Eine virtuelle Begegnung, nämlich mit Pinterest. Nach dem Beitrag von The Pell-Mell Pack darüber habe ich mir fest vorgenommen, mir einen Account zu erstellen. Auch wenn ich während Stephies Challenge leider auf Retreat war und keine Zeit hatte. Jetzt über die Osterfeiertage kümmere ich mich endlich darum. Macht mehr Spaß, als ich gedacht hatte.

Glücksmoment des Monats: Zum ersten Mal in diesem Jahr draußen in der warmen Sonne sitzen.

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Frohe Ostern!

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