Das Leben und so

Mai in Kürze

Gute Tat des Monats: Entlaufenen Hund gefunden. Hund suchenden Mann gefunden. Mann mitgeteilt, wo Hund ist. Hund und Mann suchende Frau gefunden. Frau mitgeteilt, wo Hund und Mann sind. Hoffe, sie haben sich alle gefunden.

Böse Tat des Monats: Kalle bei Begegnung mit Hundegruppe angeleint. Der arme Hund darf nie spielen. Doch, doch, natürlich möchte er spielen. Alle Hunde spielen gerne.

Rätsel des Monats: Wenn man mit einem Kampfmops an der Flexileine spazieren geht. Und sich dieser Mops auf den kurz gehaltenen, grummelnden, dreimal so großen Schätersky stürzt. Warum kann man dann nicht einfach mal auf diesen Einrastknopf drücken?

Erkenntnis des Monats: Ich habe ein Dominanzproblem mit meinem Computer. Wenn er mein Gleichungssystem lösen soll (Input: FindRoots[…]) gibt dieses dreiste Ding mir den Befehl einfach zurück (Output: FindRoots[…]). Finde deine Nullstellen doch selbst, soll das vermutlich heißen. Ich werde ihn nicht mehr mit aufs Sofa nehmen und immer erst mit Strom versorgen, nachdem ich gegessen habe. Der muss wissen, wo sein Platz ist.

Dummheit des Monats: Abendspaziergang gemacht. Kamera nicht mitgenommen. Spielende Fuchswelpen beobachtet. Und keine Kamera dabei gehabt.

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Verrücktheit des Monats: „Mein Hund, dein Hund“ auf VOX. Nicht-Experten kritisieren sich gegenseitig und behaupten alle miteinander, dass der eigene Weg der einzig richtige und alle anderen verantwortungslos und überhaupt ganz böse seien. Die üblichen Kriegsgebiete: Erziehung, Barfen, Impfen, Kastration.

Buch des Monats: „Der Geschmack von Laub und Erde“ von Charles Foster. Der Autor versucht, als Tier zu leben. Ich schwanke zwischen „Der ist verrückt“ und „Das sollten wir alle mal machen“. Auf jeden Fall lesenswert!

Begegnung des Monats: „Beißen die?“ „Nein.“ „Warum sind sie dann an der Leine?“ „Er ist etwas ängstlich bei Hundebegnungen“  „Natürlich stecken Sie ihn mit Ihrer eigenen Angst an!“ Seufz. Wenn ich Angst vor Hunden hätte, warum habe ich dann zwei?

Glücksmoment des Monats: Kontaktliegen mit Kalle im Gras. Die Schwarzschild-Lösung der Einstein’schen Feldgleichungen sagt die Existenz eines Paralleluniversums vorher. Kalle genießt meine Nähe. Die Welt ist erstaunlich und wunderbar.

Wunder des Monats: Kalle erfolgreich vom Zaun abgerufen, während der Nachbarshund auf der anderen Seite kläffte. Der Schätersky schaltete sofort vom Monstermodus in den Futtermodus. Erst dachte ich, es läge an der Hitze. Und dann ein zweites Mal, bei moderater Temperatur. Ich konnte ihn rufen, ablegen und dann sogar ein bisschen Dummyarbeit machen. So stolz auf dich, Kleiner.

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