Das Leben und so

September: Zwischen Alpen und Hadronen

Gute Tat des Monats: Im Allgäuurlaub jeden Tag mit den Hunden wandern gegangen. Auch wenn es kalt war und geregnet hat. Dieser Urlaub gehörte den Hunden. So als Ausgleich für die böse Tat.

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Obwohl natürlich gemeinsames Dösen auch nicht zu unterschätzen ist.
Böse Tat des Monats: Ohne die Hündchen verreist. Schon ein leicht schlechtes Gewissen gehabt. Aber da war diese Konferenz, die Gelegenheit, Physiker aus aller Welt zu treffen, Neues zu lernen. Eigene Ergebnisse vorzustellen, auch wenn ich mich mit meiner Bachelorarbeit zwischen all den Forschungsprojekten zuerst ein wenig fehl am Platz fühlte. Und eine Reise in eine schöne Stadt bezahlt zu bekommen. Also habe ich es gewagt. Die beiden sehr vermisst. Dafür war das Wiedersehen um so schöner.

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Eingang zu meiner ersten Konferenz: Hadron 2017. 
Rätsel des Monats: Wie wandert man am besten mit angeleintem Hund bei Regen? Schleppleine und Schirm lassen sich nicht gleichzeitig halten. Flexileine mag ich nicht. Kurze Leine mag Kalle nicht. Kapuze schränkt Sichtfeld ein und dämpft Geräusche, mag ich nicht. Dann lieber nass werden. Vielleicht kaufe ich mir einen Regenhut. Damit würde ich zwar komisch aussehen, wäre aber praktisch.

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Vorsichtshalber an der Leine. Nicht dass er auf die Idee kommt, den senkrechten Weg zu nehmen.
Erkenntnis des Monats: Kalle auf Augenhöhe zu fotografieren ist nicht einfach. Sobald ich in die Hocke gehe, setzt er sich neben mich. Natürlich mit dem Rücken zu mir. Das minimiert die Wahrscheinlichkeit eines Überraschungsangriffs durch die Anderen. Allerdings auch die Wahrscheinlichkeit eines schönen Fotos.

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So nicht.
Sitz. Und Bleib. BLEEIIIB.

Jo fein! Geht doch.

Dummheit des Monats: Sonst geht es hier ja um meine eigene Dummheit. Dieses Mal kann ich es nicht lassen, über die Dummheit anderer zu meckern. Wahlergebnisse. AfD drittstärkste Partei. Leute, denkt doch mal ein kleines bisschen darüber nach, wen ihr da wählt.

Verrücktheit des Monats: Wasserfälle besichtigt. Zumindest in Kalles Augen eine ziemliche Verrücktheit. Die sind laut und nass und warum sollte man sich da freiwillig in die Nähe begeben?

Buch des Monats: „Hartmann und der böse Wolf“ von Michael Frey Dodillet. Ich liebe die Krawallmausbücher. Dieses Mal ein Krimi. Kann er auch.

Begegnungen des Monats: Alle Physiker, die ich in Salamanca kennen lernen durfte. War ein begegnungsreicher Monat.

Glücksmomente des Monats: Sonnenschein, Wiesen und Berge.

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Glücklich.
Wiedersehen mit den Hunden.

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Angekommen

0 Comments

  • Isabella mit Damon und Cara

    Das war sicher ein interessanter Monat … und abwechslungsreich. Das mit dem Regenhut als Überlegung kenne ich auch – mich begleitet immer eine wasserfeste Mütze (Hut hält dem Wind hier nich stand). Regenschirm kam für mich mit zwei Hunden an der Leine nie wirklich in Frage …
    Wasserfälle wären bei uns ganz sicher etwas für Cara gewesen – bis auf die Geräusche!
    Tolle Bilder hast Du gemacht – auch wenn macnhe Hunde sich wirklich auf Augenhöhe nicht so gut knipsen lassen. Ich habe das problem mit Damon, der meistens sowieso direkt neben mir ist und wenn ich stehen bleibe, dann setzt er sich meistens zwischen meine Füße 😉

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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